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Freiburgs größtes Klimafossil

Wettbewerb zwischen Uni, Stadt und Erzbistum Freiburg mit anschließendem Stehempfang, Häppchen und musikalischer Umrahmung; am 12. Mai ab 15 Uhr vor dem Stadttheater

"Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren."

Wie verhält es sich mit den "moralischen Instanzen" unserer Stadt, sind sie Vorreiter*innen im Klimaschutz oder doch eher fossile Dinosaurier was dieses Thema angeht? Es konkurrierten die Stadt Freiburg, die Universität und das Erzbistum um den Titel "Freiburgs größtes Klimafossil"!

Endlich ist es soweit: Der Preis für Freiburgs größtes Klimafossil wurde zum ersten Mal verliehen. Im Wettbewerb konkurrierten die Uni, die Stadt und das Erzbistum Freiburg um diesen Negativpreis. Nach drei spannenden Runden entschied sich die Jury für die Uni Freiburg.

PRESSEMITTEILUNG — zur sofortigen Veröffentlichung

„Freiburgs größtes Klimafossil“ - Negativpreis geht an Universität Freiburg

Fossil Free verleiht „Klima-Dino“ und fordert Uni, Stadt und Erzbistum Freiburg zum Abzug von Geldern aus Kohle, Öl und Gas auf

12. Mai 2017, Freiburg – Die Globale Divestment Mobilisierung in Freiburg fand mit der Verleihung des Negativpreises „Freiburgs größtes Klimafossil“ ihren krönenden Abschluss. Die lokale Fossil Free Gruppe lies am heutigen Nachmittag vor dem Stadttheater die Universität, die Stadt, und das Erzbistum Freiburg in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Dabei mussten diese ihre Bemühungen für den Klimaschutz und bezüglich des von Fossil Free geforderten Divestments aus der fossilen Brennstoffindustrie unter Beweis stellen. Am Ende befand die Jury, dass dieser Negativ-Preis eindeutig der Universität Freiburg zustünde.

Fossil Free fordert von diesen Institutionen, dass sie ihre Gelder aus der fossilen Brennstoffindustrie abziehen und sicherstellen, dass auch in Zukunft keine Gelder in die klimavernichtenden Industrien von Kohle, Öl und Gas investiert werden. Des Weiteren wird gefordert, dass sie sich klar öffentlich gegen die fossile Brennstoffindustrie positionieren, wie bspw. die Stadt Berlin, welche sich der Fossil Free Bewegung angeschlossen und ein umfassendes Divestment beschlossen hat. „Leider war die Uni nicht selbst anwesend um den Preis entgegen zu nehmen“, so Tamara Nausner von Fossil Free. „Wir werden uns aber bemühen, dem Rektor, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer, den „Klima-Dino“ möglichst persönlich zu überreichen.“

Auch Greenpeace-Freiburg war vor Ort vertreten und solidarisierte sich mit den Forderungen von Fossil Free. Auf einer großen CO2-Wolke forderten sie den Abzug von Geldern aus der fossilen Brennstoffindustrie. Diese Aktion bildet den Abschluss der Globalen Divestment Mobilisierung in Freiburg. Mit Unterstützung von EkiB (Energiekämpfe in Bewegung) und dem Umweltreferat des StuRa der Uni Freiburg hatte Fossil Free u.a. Vorträge zu den Themen Divestment, Klimawandel und Klimawandelfolgen, hier und im Globalen Süden, sowie Braunkohleproteste in Deutschland veranstaltet.

Aktueller Stand

Mit mehreren offenen Briefen, sowie mit einer Petition mit mehr als 1000 Unterschriften, fordern die Aktivist*innen der lokalen Fossil Free Gruppe die Universität Freiburg zum Divestment auf. Der Presse gegenüber verkündete der Rektor der Univeristät Freiburg, Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer, dass er sich persönlich darum kümmert und die Universiät sich "grundsätzlich (...) den Zielen von Fossil Free verpflichten" wolle (Der Sonntag, 24.06.2016). Des Weiteren besteht der Kontakt zur Stadt Freiburg, sowie zum Erzbistum Freiburg, und die Aufforderungen auch an diese Institutionen, klar Stellung zu beziehen und sich öffentlich gegen das klimazerstörende Geschäftsmodell der fossilen Brennstoffindustrien zu stellen.

„Andere Städte, wie beispielsweise Berlin, Unis auf der ganzen Welt, oder auch die Kirche von England, haben es vorgemacht, wie es geht. Nun ist es höchste Zeit, dass auch die Freiburger Institutionen sich endlich der Fossil Free Bewegung anschließen“ fordert Alina Hilzinger von Fossil Free Freiburg. „Die Uni Freiburg könnte sogar noch die erste Uni Deutschlands werden, welche sich der Divestment-Bewegung anschließt.“

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