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Pressemitteilung

Freiburg setzt Kohle-, Öl- und Gasinvestitionen auf die schwarze Liste

20. März 2018 – Bei der gestrigen Gemeinderatssitzung beschloss die Stadt Freiburg einstimmig, in Zukunft Investitionen in die 200 größten Gas-, Öl- und Kohleunternehmen auszuschließen, da diese maßgeblich die Klimakrise verursachen. [1] Außerdem wurde ein Ergänzungsantrag eingebracht, der den städtischen Gesellschaften und Stiftungen empfiehlt, sich dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats anzuschließen und fossile Investitionen zu beenden. Zusätzlich soll die Stadt Freiburg den Beitritt zum Verein „CO 2 Abgabe e.V.“ prüfen. Die Initiative Fossil Free Freiburg hat seit 2015 mit langanhaltender Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit wie Aktionen, einer Petition und einer Podiumsdiskussion auf diese Entscheidung hingearbeitet.

In Zukunft sind bei der städtischen Vermögensanlage Investitionen in den Gas-, Öl- und Kohlesektor ausgeschlossen. Die Stadt schließt sich damit über 800 Städten, Universitäten, Pensionsfonds, Kirchen und anderen Investoren an, wie zuletzt , die Stadt New York, die Stadt Oldenburg in Niedersachsen und die Universität Münster.

„In Anbetracht der Klimakrise ist es inakzeptabel, Konzerne zu unterstützen, die den Klimawandel maßgeblich verursachen. Wir freuen uns, dass die Stadt Freiburg sich jetzt von dem zerstörerischen Geschäftsmodell von Firmen wie Shell, RWE, BP und Exxon distanziert,“ kommentiert Tamara Nausner von Fossil Free Freiburg die heutige Entscheidung.

Der Oberrheingraben ist im europäischen Vergleich besonders stark vom Klimawandel betroffen. Die Anzahl der Sommertage mit über 25°C hat sich bereits verdoppelt. Große Hitze, drückende Schwüle, heftige Gewitter, steigende Starkregen- und Hochwassergefahr und  ausgeprägtere Trockenphasen brachten Mensch und Natur in Stress und Einbußen in der Landwirtschaft. [2]

„Die Pläne der neuen Bundesregierung ignorieren die Forderungen von Wissenschaft und die Extremwetter, Überschwemmungen und Dürren, die uns längst auch schon in Deutschland erreicht haben, vollkommen. Umso wichtiger ist es, dass Kommunen, öffentliche Institutionen und wir als Zivilgesellschaft Klimaschutz selbst in die Hand nehmen und aktiv werden,“ fordert Hans Hagen von Fossil Free Freiburg.

„Es ist toll, dass sich unser Einsatz jetzt bezahlt macht. Wir hoffen,dass nun auch die Uni und das Erzbistum dem Beispiel der Stadt Freiburg folgen werden,“ ergänzt Tamara Nausner.

Freiburg folgt Beispielen wie Berlin, Stuttgart oder Bremen, und ist somit die achte Stadt Deutschlands, die sich von klimaschädlichen Geldanlagen trennt. Weltweit schlossen bereits über 800 Institutionen fossile Investitionen teilweise oder komplett aus.

Gerade einmal 90 Unternehmen sind für zwei Drittel der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und sind damit Hauptverursacher des Klimawandels.  Divestment ist laut Studien [3] ein wirksames Instrument, um den gesellschaftlichen Rückhalt für klimaschädigende Geschäftsmodelle zu entziehen.

ANMERKUNGEN FÜR DIE REDAKTION

[1] Beschlussvorlage der Stadt Freiburg

[2] Studie: Regionale Klimaanalyse Südlicher Oberrhein

[3]Studie: Stranded assets and the fossil fuel divestment campaign: what does divestment mean for the valuation of fossil fuel assets?

[4] Um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5° – 2°C zu begrenzen, wie es das Pariser Klimabkommen vorgibt, dürfen keine neuen Kohle-, Öl- und Gasprojekte mehr erschlossen und der Großteil der fossilen Rohstoffreserven nicht verbrannt werden. Gleichzeitig gibt die fossile Brennstoffindustrie weiterhin Milliarden für die Suche und die Förderung von fossilen Brennstoffen aus. Quelle: Recalculating the Climate Math

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