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Positionierung zur Schließung der Lehrbuchsammlung 2 und Entsorgung eines massiven Teilbestands der Lehrbücher

Die Studierendenvertretung will sich im Folgenden zur Schließung der Lehrbuchsammlung 2 in der Ernst-Zermelo-Straße 1 positionieren und entschieden Kritik am Vorgehen und der Handhabung der Auflösung der Sammlung sowie an der Entsorgung 10.000er Lehrbücher üben.

 

In den vergangenen Wochen des Oktobers 2020 entsorgte die UB laut eigenen Angaben und laut Aussage des Pressesprechers der Universität, Nicolas Scherger, und der Direktorin der UB, Frau Antje Kellersohn, rund 10 000 Lehrbücher - rund ein Drittel des Bestands der Lehrbuchsammlung 2. Die Lehrbücher stellen den Präsenzbestand der Fachbereiche Medizin, Mathematik und Physik, Chemie und Pharmazie, Biologie, Umwelt und natürliche Ressourcen und Technik dar.
In den vergangenen Jahren wurden aussortierte und zu entsorgende Bücher der LB2 verkauft oder verschenkt. Eine Pandemie verändert zweifelsohne jedwede Umstände, doch die Studierendenvertretung möchte dennoch deutlich Kritik üben. Dies betrifft mehrere Punkte.
 
Die Studierendenvertretung möchte darauf hinweisen, dass eine Kommunikation und Information über die geplante Auflösung wünschenswert gewesen wäre. Weder der StuRa, noch andere Universitätsgremien waren informiert. Erst ein Zeitungsartikel der Badischen Zeitung (BZ) machte die Informationen bekannt.
 
Es wird weiterhin kritisiert, dass, entgegen der Aussage des Pressesprechers Nicolas Scherger und Frau Antje Kellersohns in einer Stellungnahme vom 8. Oktober 2020, nicht nur veraltete Auflagen, die kaum mehr genutzt werden würden, entsorgt wurden.
Es wird darauf hingewiesen, dass durchaus neue Auflagen von Lehrbüchern und noch immer stark genutzter Präsenzbestand massenhaft entsorgt wurde. Dies wird zum Beispiel aus dem Artikel der BZ vom 7. Oktober 2020 ersichtlich, in welchem auf dem begleitenden Foto massenhaft neue Auflagen von Atlanten aus der Medizin in einer riesigen Mülltonne erkennbar sind. Diese Bücher sind gebraucht noch für 100 Euro im Internet zu erwerben (Ebay, Amazon, etc). Studierende haben Bedarf und Interesse, solche Bücher zu besitzen, denn auch ältere Auflagen sind weiterhin bei der Prüfungsvorbereitung hilfreich.
 
Es ist nachvollziehbar, dass alte Auflagen, die nicht mehr ausgeliehen werden, alle paar Jahre aussortiert werden, wie Pressesprecher Nicolas Scherger und Direktorin Anje Kellersohn darlegten.
Der Studierendenvertretung liegen jedoch Informationen aus diversen Meldungen vor, dass es sich bei den entsorgten Lehrbüchern definitiv um neue Auflagen gehandelt hat und diese bis dato noch immer ausgeliehen wurden. Es irritiert die Studierendenvertretung, dass diese Lehrbücher nicht umgelagert werden können, da sich dadurch der essentiell benötigte Bestand von Lehrbüchern, z.B. der Medizin, massiv minimiert.
 
Studierende sind auf einen umfangreichen Präsenzbestand angewiesen. Beispielsweise sind Atlanten aus der Medizin auch in älteren Auflagen noch lange aktuell und werden von Studierenden genutzt.
Eine Medizinstudentin an der Uni Freiburg ließ die Studierendenvertretung wissen: „Ich habe nie eigene Atlanten besessen, weil ich mir das nicht leisten kann. Es bricht mir das Herz, dass diese nun einfach weggeschmissen werden und es nun keine Möglichkeit gibt, noch Verwendung für die Bücher zu finden und wir nun auch viel weniger Bücher zu Verfügung haben.“
 
Es ist darüber hinaus verwunderlich, weshalb die Lehrbücher nicht auf alternativen Wegen zumindest verkauft oder verschenkt werden können. Die Studierendenvertretung wäre stark interessiert gewesen, hier die Interessen Studierenden zu vertreten, und hätte sich gerne an einer Lösungsfindung zur Handhabung der Lehrbücher beteiligt.
Sie kann nachvollziehen, dass sich die Umstände aufgrund Covid-19 verändert haben, jedoch wäre eine gemeinsame Gesprächsrunde mit Vertretern der Studierendenschaft zur aktuellen Thematik wünschenswert gewesen.
Die Möglichkeit eines käuflichen Erwerbs oder des Verschenkens solcher Bücher sollte weiterhin, wie auch in Zukunft, anstelle einer massenhaften Entsorgung berücksichtigt werden.
 
Die Studierendenvertretung kritisiert abschließend deutlich, dass die Schließung der LB2 nicht vorher offiziell bekanntgegeben wurde und die Bücher schlicht entsorgt wurden. Die Studierendenvertretung bittet deshalb um eine erneute Stellungname der UB und um Auskunft zu folgenden Fragen:
 
 
  1. Wie viele Lehrbücher wurden von insbesondere neuen Auflagen und Jahrgängen (2000-2020) entsorgt? Wie häufig wurden diese jeweils noch ausgeliehen und um welche Lehrbücher und Auflagen handelte es sich spezifisch?
 
  1. Um wie viele Bücher hat sich der Präsenzbestand der Studierenden in den verschiedenen Fachbereichen minimiert? Was war die Motivation, hinter diesem Vorgehen und wie wird dies ausgeglichen?
 
  1. Weshalb werden die Bücher nicht weiterhin gelagert und auf Bestellung herausgegeben? Weshalb können sie nicht umgelagert werden?
 

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