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   Belfortstr. 24
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Rede bei der GEKO-Einführung 2016

Die Rede des Vorstandes bei den Einführungsveranstaltungen für Lehramts- und Bachlorstudiengänge in der GeKo für das Wintersemester 2016/2017

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, liebe Erstis,
 
ich möchte euch im Namen der Studierendenvertretung ganz herzlich an der Uni Freiburg begrüßen.
 
Als erstes möchte ich ein paar Worte zur Studierendenvertretung verlieren, welche ich hier als Vorstand vertrete, und als zweites möchte ich euch noch ein paar Worte für euer Studium mitgeben.
 
Ihr werdet selbstverständlich einer aktiven Studierendenvertretung begegnen, welche basisdemokratisch und offen organisiert ist und sich zu Themen jeglicher Art äußern wird. Unsere wichtigste Aufgabe ist die Vertretung der Interessen aller Studierenden. In der Studierendenvertretungen bestimmen die Fachbereiche und gewählten Initiativen wo es lang geht, bei denen sich jeder von euch einbringen und bei allen Entscheidungen mitbestimmen kann. Zusätzlich gibt es Referate die zu diversen Themen arbeiten. Schließlich  gibt es noch uns, den Vorstand, der sich um die Vertretung nach Außen kümmert. Das Studierendenhaus findet ihr in der Belfortstrasse 24, von hier aus links am Todesstern, auch Universitätsbibliothek genannt, vorbei.
 
Aus aktuellem Anlass möchte ich noch ein paar Worte über unsere Arbeit verlieren. Die Abschaffung der Studiengebühren. Nach Jahren des Protests von Seiten der Studierenden  machte die Grün-Rote Landesregierung ihr Wahlversprechen wahr und beschloss die Abschaffung der Studiengebühren 2012. Leider  ist der Kampf um ein sozialverträgliches Studium damit aber nicht  vorbei. Erst letzte Woche wurde bekannt, dass die "Grüne" Wissenschaftsministerin Theresia Bauer noch diesen Oktober  Studiengebühren für internationale Studierende sowie eine Erhöhung des  Verwaltungsbeitrags für alle Studierenden beschlossen haben will. Wir als Studierendenvertretung lehnen aus Gründen der Gleichberechtigung und Chancengleichheit weiterhin jede Form der Studiengebühren ab und werden uns dafür einsetzen, dass das Studium weiterhin allen Studierenden unabhängig von finanziellen Möglichkeiten offen steht.
 
Doch genug der Worte über Politik, schließlich seid ihr zum Studieren hierher gekommen. 
 
Für euer Studium möchte ich euch eine Sache ans Herz legen: Nutzt die Freiräume und Möglichkeiten, die es an unserer Uni gibt! Sehr viele Dinge scheinen fest vorgegeben zu sein:  Regelstudienzeit, Studienverlaufsplan, Prüfungsordnungen und ECTS-Punkte sind nur ein Teil davon. Doch hinter all den Regelungen, welche dazu  gedacht sind, euch möglichst schnell durchs Studium zu schleusen, verstecken sich viele Spielräume. Wenn ihr diese nutzt, werdet ihr eine spannende und  vor allem lustige Studienzeit erleben. Denjenigen von euch, die von der Gnade des BAföG-Amtes abhängig sind, sind leider weniger Möglichkeiten gegeben, doch auch euch empfehle ich diese auszunutzen. Haltet euch nicht an die Regelstudienzeit! Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, um das zu lernen, was euch interessiert und euch Spaß macht. Macht eure eigenen Studienverlaufspläne! Ihr seid nicht mehr an der Schule - an der   Universität könnt ihr auf Augenhöhe mit allen diskutieren, lernen und   euch sowohl weiterbilden als auch weiterentwickeln. Die Verantwortung für  das, was ihr an der Uni macht, tragt ihr selbst! Es geht nicht darum,  auf stupide Weise in Veranstaltungen zu  gehen, Inhalte auswendig zu  lernen und nach Prüfungen alles direkt  wieder zu vergessen. Euer  Studium und unsere Uni leben davon, dass ihr  euch kreativ einbringt und  die aktiv Lehre mitgestaltet.
 
Nutzt die Möglichkeiten an der Uni - Sei es aktive Mitarbeit bei hochschulpolitschen Themen, attraktive Sprachkurse, ein oder mehrere Auslandssemester, Mitgestaltung unseres universitätseigenen Radiosenders uni.fm oder einfach schwitzen beim Hochschulsport, um nur ein paar der vielfälltigen Angebote zu nennen. Dabei werdet ihr ebenfalls viele nette Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenlernen und das kann vielleicht gerade zu Beginn des Studiums, wenn man sich in einer neuen Stadt befindet und noch wenige Menschen kennt, den Start ins Unileben erleichtern.
 
Wenn ihr euch jedoch nur an die empfohlenen Vorgaben eures Studienfaches haltet, werdet ihr nicht die Möglichkeit haben, euch jenseits dessen weiterzubilden, was sich die Wirtschaft wünscht. Ihr werdet nicht die Zeit finden, euch zufriedenstellend in außeruniversitären Zusammenhängen einzubringen, sondern es werden nur nach und nach lauter Wissensblasen in eurem Gehirn aufgebaut. Diese alleine können euch aber kein kreatives Potential bieten. Und vor allem wird es so viel weniger Spaß machen!
 
Die Uni mag mit ihren veralteten Strukturen wie ein starres und unveränderliches Objekt wirken, auf das ihr keinen Einfluss nehmen könnt und dem ihr euch unterwerfen sollt. Aber in Wirklichkeit gibt es überall die Möglichkeit, sich einzubringen, Diskurse zu verändern, zu kritisieren und die vielen festgefahrenen Strukturen aufzubrechen.
 
Solltet ihr euch von dieser Rede nur eine Sache merken, sollte es diese sein: Genießt eure Zeit als Studierende, bringt euch ein und nutzt die Freiräume des Studiums voll und ganz aus!
 
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
 
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