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19.01.2016 Vollversammlung der Studierenden der Uni Freiburg lehnt Einführung von kostenpflichtigem Aufnahmeverfahren für Internationale Studierende ab

Pressemitteilung der Studierendenvertretung der Universität Freiburg vom 19.1.2016.

Freie und kostenlose Bildung für alle?

Nicht  an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Erst vor kurzem wurde beschlossen, uni-assist, einen Verein von DAAD und Hochschulrektorenkonferenz, dafür einzusetzen, die Bewerbungen von Internationalen Studierenden aus Nicht-EU-Ländern bei Studiengängen, in denen sich Studierende aus EU-Ländern ansonsten über hochschulstart.de bewerben, zu bearbeiten. Das heißt, Bewerber*innen für die Fächer Pharmazie, Human- und Zahnmedizin aus Nicht-EU-Ländern bewerben sich über uni-assist, statt wie früher an der Uni direkt, müssen dafür dann allerdings 75€ pro Semester für die erste Uni bezahlen. Für alle weiteren Universitäten, bei denen sie sich bewerben wollen, nochmal 15€. Der Grund dafür: Die Verwaltung ist mit der Anzahl der Bewerbungen überlastet. Isabel Schön, Vorständin der VS kommentiert: "Es ist schade, dass wir erst im Nachhinein von dieser Entscheidung erfahren haben, da zu solchen Erwägungen nicht nur die Sicht der Verwaltung angehört werden sollte, sondern auch die Sicht derjenigen, die es insbesondere betrifft: Internationale Studierende. Besonders der Prorektorin für Studium und Lehre, die maßgeblich daran beteiligt war, sollte diese Sichtweise ein Anliegen sein."

Hinzu kommt, dass uni-assist auch in seiner Arbeitsweise kritisiert wird: "Die Bearbeitung der Bewerbungen dauert oft sehr lange, sodass Studierende erst kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist oder sogar zu spät erfahren, ob ihre Unterlagen unvollständig waren oder es andere Probleme gibt. Dadurch wird es für sie teilweise unmöglich, noch rechtzeitig zu reagieren und sie müssen sich ein Semester später nochmal bewerben. Es gibt viele negative Erfahrungsberichte, die zeigen, dass für Internationale Studierende durch uni-assist ein Nachteil entsteht" sagt Anne Schäfer, Referentin für Erasmus und Auslandstudium des AStA. Zu den negativen Seiten gehört auch, dass keine individuellen Lösungen mehr mit der Universität selbst gefunden werden können und dass uni-assist nur schwer für Nachfragen zu erreichen ist. Wenigstens die zusätzlichen Kosten auszugleichen, lehnt die Universität ab. Manche Hochschulen, z.B. die TU Berlin oder Goethe-Universität Frankfurt am Main, übernehmen die Kosten der Studierenden, was das Rektorat der ALU Freiburg nicht in Erwägung zieht. "Die Vollversammlung der Studierenden hat sich gegen die Einführung von uni-assist ausgesprochen. Wir lehnen Bildungsgebühren jeglicher Art ab, da sie Ungleichheit, auch global gesehen, verschärfen. Das ist der falsche Weg, auf die Unterfinanzierung des Bildungssystems zu reagieren" betont Ernesto Aschka, Vorstand der Studierendenvertretung.

Weitere Informationen:
http://uni-assist.de/
http://migazin.de/2014/04/04/uni-assist-unter-beschuss/
http://taz.de/!5174614/
http://tagesspiegel.de/wissen/kritik-an-uni-assist-die-humboldt-uni-will-service-verein-kritisch-pruefen/9391818.html

Kontakt:
Verfasste Studierendenschaft der Albert-Ludwigs Universität Freiburg
c/o Vorstand der Studierendenvertretung
Belfortstr. 24
79098 Freiburg

Tel. 0761 / 203 – 2033
vorstand@stura.uni-freiburg.de

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