Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Gremien und Struktur Referate Referat gegen Antisemitismus
Informationen

Du findest uns hier
   Studierendenhaus
   Belfortstr. 24
   79098 Freiburg

 

Service (Angebote)
» Vorlesungszeit:

  •  Mo: 13-16 Uhr
  •  Di-Fr: 10-13 Uhr

 

» Semesterferien:

  •  Di & Do: 10-13 Uhr

 

» Tel: 0761 203-2032
» info[at]stura.org

 

Beratungen
» BAföG-Beratung
   nach Vereinbarung
» Studieren mit Kind
   nach Vereinbarung
» Rechts-Beratung
   Termine (Anmeldung
   bei Service erforderlich)


Sitzungen
» StuRa

  • Dienstags, 18.00 Uhr
  • Raum: Wilhelmstr 26. EG


» AStA

  • Freitags, 14 Uhr
  • Belfortstr. 24, Konf 1

 

Finanzen
» Mo & Do: 10-12 Uhr
» Tel: 0761 203-9648
» finanzen[at]stura.org
» Finanzantrag
» Auszahlungsanordnung
 

 

Vorstand 

» Vorlesungszeit:

  • Mo 10 - 12 Uhr
  • Di: 11 - 13 Uhr
  • Do: 11 - 13 Uhr
  • Fr: 12 - 14 Uhr

 

» Semesterferien:

  • Di & Do : 11 - 13 Uhr

 

» Tel: 0761 203-2033
» vorstand[at]stura.org

 

Sonstiges
» Fahrradwerkstatt

  • Dienstags
    16:30 - 18:30 Uhr
  • In den Semesterferien geschlossen

 

 

Referat gegen Antisemitismus

Logo-RgA

 

Hallo! Herzlich Willkommen auf der Seite des Referats gegen Antisemitismus.

Hier findet ihr aktuelle Infos zu unseren Veranstaltungen, Treffen und Veröffentlichungen.

 

Treffen: Mittwochs, 19 Uhr, Konf.2 im 1. OG des Studierendenhauses in der Belfortstr. 24 

Vorstellung des Referats:

 

Liebe Studierende,
 
wir sind das Referat gegen Antisemitismus und auf dieser Seite möchten wir uns euch vorstellen. Aber warum gibt es uns eigentlich? Antisemitismus ist schlecht, das haben doch alle begriffen. Ganz besonders die Deutschen? 
 
Unserer Ansicht nach kommt es trotzdem immer wieder in der ganzen Welt - auch in der Bundesrepublik - zu antisemitischer Hetze und Gewalt.
 
Offensichtlich ist Antisemitismus da, wo das Wort „Jude“ in den Mund genommen wird. So rufen pro-palästinensische Gruppen am al-Quds-Tag gerne so etwas wie „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ oder wenn „Die Rechte“ in Dortmund die Juden zählen lassen will, dann ist das – na, klar – Antisemitismus.
Schwieriger wird es da, wo Judenhass ohne das Wort Jude auskommt. Da wo er im Subtext steht oder wo nur wenige Schritte bis zum Antisemitismus getan werden müssen.
Ist es antisemitisch, wenn Endgame davon spricht, dass aus den Opfern von damals dieTäter von heute geworden sind und sich dabei auf Israel bezieht? Ist es antisemitisch, wenn Bischof Walter Mixa Abtreibungen mit Holocaust vergleicht? Was ist an der Aussage „Israel is the Problem!“ in meinem Facebook-Feed falsch?
 
Wahrscheinlich kann sich niemand davon freisprechen, jemals etwas Antisemitisches gesagt zu haben - auch wir nicht. Antisemitismus ist ein Problem aller politischen Spektren, insbesondere auch in der Linken.
 
Besonders gefährlich ist,dass der aktuelle, wenn man so will der moderne Antisemitismus nicht offen daherkommt, sondern verklausuliert auftritt. So bleibt Antisemitismus auch nach dem Ende des Nationalsozialismus erschreckend salonfähig.
Wenn man in Berlin und Elmau TTIP mit Krakenbildnissen an den Kragen geht oder aus Banker und Gangster der Bankster wird, dann ist das gefährlich. Aber warum?
 
Warum darf ich nicht von den Herrschenden Verhältnissen der Herrschenden sprechen, wutentbrannt zum Bilderberger-Treffen reisen und den 1 %, die gierig raffend die Welt kontrollieren und zu ihrem Nutzen ausbeuten meine Meinung sagen?
 
Diese und weitere Fragen,die das gleiche Kernproblem haben, sind zugleich Beweis für die Notwendigkeit und Auftrag an ein Referat, das sich dem Antisemitismus offen entgegenstellt.
Das Referat beschäftigt sich deshalb mit Themen wie: Historischem Antisemitismus, Israel, Regressiver Kapitalismuskritik, antisemitisches Ressentiment, Antisemitismus in der BRD, Antisemitismus in der Welt, Iran, Querfront u.v.m.
 
Antisemitismus ist schlecht. Das wissen wir. Aber haben wir Antisemitismus auch begriffen? Wir glauben nein. Deshalb ist es wichtig, in den Strukturen der verfassten Studierendenschaft für weitreichende Aufklärung und Bildungsarbeit zu sorgen.
 
Wenn Du Interesse daran hast, dann schau einfach bei uns vorbei!
Kommt einfach zur Sitzung oder schreibt uns eine Nachricht (
gegen-antisemitismus@stura.uni-freiburg.de oder auf Facebook).

 

Termine/Veranstaltungen:

 

Übersicht über alle bisherigen Vorträge und Veranstaltungen des Referats (Stand April 2019).

 Alle aktuellen Termine und Veranstaltungen findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite unter: www.facebook.com/referatgegenantisemitismus/

 

  • Donnerstag, 9. Mai, 20 Uhr, HS 3043
    Dr. Jens Benicke
    Von Adorno zu Mao.
    Die schlechte Aufhebung der antiautoritären Bewegung und die Abwehr der NS-Vergangenheit

 

  • Mittwoch, 15. Mai, 20 Uhr, HS 1009
    Dr. Roman Köster
    Hugo Boss 1924 - 1945.
    Eine Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und "Drittem Reich"

 

  • Donnerstag, 16. Mai, 20 Uhr, Café Baires
    Klaus Bittermann
    Die politische Sozialisation Wolfgang Pohrts
    In Kooperation mit dem Jour Fixe der ISF

 

  • Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr, HS 1009 (Uni Freiburg KGI)
    Dr. Wolfgang Proske (Hg. „Täter Helfer Trittbrettfahrer“), Markus Wolter
    Prof. Dr. Eugen Fischer (1874–1967).
    Die Freiburger Schule des Rassenwahns
    In Kooperation mit der Fachschaft Geschichte (FSG)

 

  • Montag, 17. Juni, 20 Uhr, HS 1009 (Uni Freiburg KGI)
    Dr. Stephan Grigat
    "Wegen Auschwitz in der Politik": Die deutsche Linke, der Antisemitismus & das iranische Regime

 

  • Dienstag, 25. Juni, 20 Uhr, HS 1009 (Uni Freiburg KGI)
    Dr. Heinrich Schwendemann
    Zwischen Integration und Ausgrenzung: Landjuden in Südbaden 1800-1933
    In Kooperation mit der Fachschaft Geschichte (FSG)

 

  • Veranstaltungsreihe mit Moritz Liewerscheidt, in Kooperation mit dem Referat gegen Faschismus:
    • Donnerstag, 4. Juli, 20 Uhr, HS 3043
      "Heroismus aus Langeweile"? Ernst Jünger zwischen Dandytum und Faschismus
    • Freitag, 5. Juli, 20 Uhr, HS 1009
      Filmvorführung und Diskussion: „Jahrhundertwende“
       

Vortragsübersicht SoSe19 als PDF

 

Dossier zum Thema Antisemitismus 

 

 

 

 

 

Vergangene Vorträge/Mitschnitte:

Übersicht über alle bisherigen Vorträge und Veranstaltungen des Referats (Stand April 2019).

 

 

Veröffentlichungen:

 

  • Stellungnahme zum Vortrag von Egon Flaig in Freiburg am 19.01.2016: Zum Besuch des Althistorikers Egon Flaig im Rahmen der Vorlesungsreihe "Themenfelder der Anthropologie" haben wir uns in einer Pressemitteilung und in einer ausführlichen Stellungnahme geäußert.
  • Stellungahme zur Online-Petition "#ausnahmslos" vom 27.01.2016: Auf Anfrage im StuRa haben wir uns mit dem Antisemitismus der Erstunterzeichner*innen auseinandergesetzt und noch ein bisschen mehr gefunden. Den Text findet ihr hier.
  • Im Frühjahr 2016 haben wir uns mit der Kaffiyah bzw. dem Palituch auseinandergesetzt. Dazu haben wir einen Flyer ("Du hast da was am Hals!") erstellt. Den Flyer findet ihr hier. Außerdem gibt es einen Langtext zu dem Thema hier.
    Weiterführende Lektüre findet ihr hier.
  • Am 03. April 2016 haben wir in einer Stellungnahme auf einen Vortrag von Salman Abu Sitta beim Café Palestine in Freiburg am darauf folgenden Tag reagiert. Die Stellungnahme findet ihr hier.
  • Stellungnahme zum antisemitischen Cartoon-Wettbewerb an der Partneruniversität in Isfahan vom 27.04.2016: Zum antisemitischen, holocaustrelativierenden Cartoon-Wettbewerb der Islamischen Studentenvereinigung an der Freiburger Partner-Uni in Isfahan haben wir uns in einer Pressemitteilung geäußert.
  • Stellungnahme nach dem Gespräch mit dem Rektorat zum antisemitischen Cartoon-Wettbewerb an der Partneruniversität in Isfahan vom 01.06.2016: Zum antisemitischen, holocaustrelativierenden Cartoon-Wettbewerb der Islamischen Studentenvereinigung an der Freiburger Partner-Uni in Isfahan haben wir am 01.06.2016 ein Gespräch mit dem Rektor geführt und uns in einer Pressemitteilung dazu geäußert.
  • Stellungnahme zur "Freiburg Revolutionary Study Group" vom 04.07.2016: Die "Freiburg Revolutionary Study Group" hat einen Raum im AStA. Das Referat gegen Faschismus und das Referat gegen Antisemitismus sieht das kritisch und fordert mit einer Stellungnahme den StuRa zum Entzug des Raumes auf. Die Stellungnahme findet ihr hier auf DE und hier auf EN.
    Außerdem dazu veröffentlicht am 15.7.2016: Unser Text "FRSG und Jugendwiderstand - Kommunisten oder Staatskapitalisten?"
  • Beitrag zu Vorgängen in der Mainzer VS vom 31.08.2016: In der Mainzer Verfassten Studierendenschaft kam es vor einigen Wochen aus einer antisemitismuskritischen Perspektive zu fragwürdigen Ereignissen. Unseren Beitrag dazu findet ihr hier.
  • Statement zur Einladung Rolf Verlegers durch das "Cafe Palestine", 10.11.2016.
  • Wir und der StuRa unterstützten den offenen Brief der JPG-Fraktion an OB Salomon vom 25.4.2017 bezüglich der Verhaftung vermeintlich Homosexueller Menschen durch das iranische Regime in Freiburgs Partnerstadt Isfahan.
    Siehe diesbezüglich auch unser Text "Die Schere im Kopf des Dieter Salomon" vom 20.4.2017.
  • Pressemitteilung zu antisemitischen Schmierereien am Studierendenhaus durch AStA Vorstand und unserem Referat vom 22.6.2019
  • Zum Auftritt Annette Groths an der Uni Freiburg:
    Eine inhaltliche Kritik zur Veranstaltung und zur Person Annette Groths vom 21.10.2017 findet ihr hier.
    Stellungnahme zum Verhalten der Freiburger Linkspartei und deren Ableger vom 25. Oktober 2017.
  • Stellungnahme vom 10. Dezember 2017 zur "Gegendemonstration" auf dem Augustinerplatz in Freiburg nach Bekanntgabe der Verlegung der US-Botschaft in die israelische Hauptstadt Jerusalem.
  • Solidaritätserklärung mit der Union des Étudiants Juif de France auf deutsch und französisch vom 29. März 2018 nach einem antisemitischen Angriff auf die Räumlichkeiten des jüdischen Studierendenverbands an der Sorbonne Universität in Paris.
  • Gemeinsame Stellungnahme vom 22. April 2018 mit der Juso-Hochschulgruppe zum "Cafe Palestine" in den Räumlichkeiten der Universität findet ihr hier.
  • Das Gender-Referat, das Regenbogenreferat und wir verließen im April 2018 das Bündnis der vom SDS organisierten "Kritischen Einführungstage". Grund dafür war die Einladung von Volkhard Mosler von Marx21. Eine Gruppe, die offenen Antisemitismus in ihren Reihen duldet, und ein Referent, der sich wiederholt antisemitischer Klischees bedient, um Stimmung gegen Israel zu machen. Wir veröffentlichten dazu am 24. April 2018 einen Artikel in der berta, dem Magazin der Verfassten Studierendenschaft: "Mit 1968 PS gegen die Wand".
  • StuRa Beschluss gegen jeden Antisemitismus vom 10.7.2018 findet ihr hier (unter Sitzung vom 10.07.2018), Protokoll und Abstimmungsübersicht hier,  sowie hier unseren kompletten Antrag mit Begründung.
  • Stellungnahme des StuRa zu einem antisemitischen Brief an die AStA-Adresse am 15.11.2018.
  • Unseren FZS (freier Zusammenschluss von Student*innenschaften)  Beschluss gegen jeden Antisemitismus vom 16.1.2019 findet ihr hier. Damit wurde neben den vorherigen Positionierungen und Beschlüssen gegen BDS (hier und hier) sowie gegen den al-Quds-Tag (hier) ein Grundsatzbeschluss gefasst.
  • Unsere Stellungnahme zum Bündnis "Rettet Dietenbach" vom 21.2.2019 anlässlich der Heuschreckenmetapher findet ihr hier, und weitere Links um Vorkommnisse im Wahlkampf aus der lokalen Berichterstattung sowie allgemein zur Heuschreckenmetapher.
  • Stellungnahme "Nein, nein, das ist nicht der Ferienkommunismus", 9. März 2019: zu BDS-nahen Gruppen und Veranstaltungen auf dem Fusion Festival. Die „Fusion Crew“ hat in einem Statement die Veranstaltungen von 2018 verteidigt, für 2019 weitere derartige Veranstaltungen angekündigt und den BDS relativiert bzw. von jeglichem Antisemitismus freigesprochen.
  • Stellungnahme zu Felix Kleins, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, Warnung an Juden, Kippa zu tragen, 27.Mai 2019
  • Wir begrüßen die Fzs- Resolution gegen BDS und jeden Antisemitismus ausdrücklich und haben sie am 18. Juni 2019 mitunterzeichnet.

 

 Mail-Verteiler:

 

Ihr wollt immer auf dem laufenden bleiben, was unsere Vorträge, Veröffentlichungen und unsere Arbeit angeht, habt aber kein Facebook? Dann kommt einfach auf unseren Verteiler.

Schickt dazu eine Mail an: infos-gegen-antisemitismus-on[at]mail.stura.uni-freiburg.de und schon seid ihr angemeldet!

 

Kontakt:

 
Referent: Yannick Allgeier
Stellv. Referenten: Frederik Klett, Anton Stauder
 
Referat gegen Antisemitismus
c/o Verfasste Studierendenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Belfortstraße 24
79098 Freiburg
 
E-Mail: gegen-antisemitismus[at]stura.uni-freiburg.de
Nachricht über Facebook: https://www.facebook.com/referatgegenantisemitismus/

Artikelaktionen