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Referat gegen Antisemitismus

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Hallo! Herzlich Willkommen auf der Seite des Referats gegen Antisemitismus.

Hier findet ihr aktuelle Infos zu unseren Veranstaltungen, Treffen und Veröffentlichungen.

 

Treffen: Mittwochs, 17 Uhr, Konferenzraum 2 im 1. OG des Studierendenhauses in der Belfortstr. 24 

Vorstellung des Referats:

 

Liebe Studierende,
 
wir sind das Referat gegen Antisemitismus und auf dieser Seite möchten wir uns euch vorstellen. Aber warum gibt es uns eigentlich? Antisemitismus ist schlecht, das haben doch alle begriffen. Ganz besonders die Deutschen? 
 
Unserer Ansicht nach kommt es trotzdem immer wieder in der ganzen Welt - auch in der Bundesrepublik - zu antisemitischer Hetze und Gewalt.
 
Offensichtlich ist Antisemitismus da, wo das Wort „Jude“ in den Mund genommen wird. So rufen pro-palästinensische Gruppen am al-Quds-Tag gerne so etwas wie „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ oder wenn „Die Rechte“ in Dortmund die Juden zählen lassen will, dann ist das – na, klar – Antisemitismus.
Schwieriger wird es da, wo Judenhass ohne das Wort Jude auskommt. Da wo er im Subtext steht oder wo nur wenige Schritte bis zum Antisemitismus getan werden müssen.
Ist es antisemitisch, wenn Endgame davon spricht, dass aus den Opfern von damals dieTäter von heute geworden sind und sich dabei auf Israel bezieht? Ist es antisemitisch, wenn Bischof Walter Mixa Abtreibungen mit Holocaust vergleicht? Was ist an der Aussage „Israel is the Problem!“ in meinem Facebook-Feed falsch?
 
Nicht verwunderlich ist es deshalb, wenn wir als verfasste Studierendenschaft selbst in der gleichen Woche (Sitzungen vom 14./21./28.10.2014) der als „Aktionswoche gegen Antisemitismus“ bezeichneten Veranstaltung 250 von 250 beantragten Euro zugestehen und sie nahezu unkommentiert durchwinken, uns aber aufs heftigste gegen die Dozenten einer Ringvorlesung des AK Ideologiekritik wehren (u.a. Stephan Grigat), weil diese eine "bedenkliche" Israelsolidarität und ein einseitiges "OpferInnen-Täterbild" zeichnen würden. Was ist "Israelkritik" und was machen Günter Grass und die Augstein-Linke falsch?
 
Wahrscheinlich kann sich niemand davon freisprechen, jemals etwas Antisemitisches gesagt zu haben - auch wir nicht. Antisemitismus ist ein Problem aller politischen Spektren, insbesondere auch in der Linken.
 
Besonders gefährlich ist,dass der aktuelle, wenn man so will der moderne Antisemitismus nicht offen daherkommt, sondern verklausuliert auftritt. So bleibt Antisemitismus auch nach dem Ende des Nationalsozialismus erschreckend salonfähig.
Wenn man in Berlin und Elmau TTIP mit Krakenbildnissen an den Kragen geht oder aus Banker und Gangster der Bankster wird, dann ist das gefährlich. Aber warum?
 
Warum darf ich nicht von den Herrschenden Verhältnissen der Herrschenden sprechen, wutentbrannt zum Bilderberger-Treffen reisen und den 1 %, die gierig raffend die Welt kontrollieren und zu ihrem Nutzen ausbeuten meine Meinung sagen?
 
Diese und weitere Fragen,die das gleiche Kernproblem haben, sind zugleich Beweis für die Notwendigkeit und Auftrag an ein Referat, das sich dem Antisemitismus offen entgegenstellt.
Das Referat beschäftigt sich deshalb mit Themen wie: Historischem Antisemitismus, Israel, Regressiver Kapitalismuskritik, antisemitisches Ressentiment, Antisemitismus in der BRD, Antisemitismus in der Welt, Iran, Querfront u.v.m.
 
Antisemitismus ist schlecht. Das wissen wir. Aber haben wir Antisemitismus auch begriffen? Wir glauben nein. Deshalb ist es wichtig, in den Strukturen der verfassten Studierendenschaft für weitreichende Aufklärung und Bildungsarbeit zu sorgen.
 
Wenn du Interesse daran hast, dann schau einfach bei uns vorbei!
 

Termine/Veranstaltungen:

 

  • 07.05.2018 - 20 Uhr: Nicht immer einfach zu checken: Was ist Antisemitismus? Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

 

 

Dossier zum Thema Antisemitismus 

 

 

 

 

Vergangene Vorträge/Mitschnitte:

 

  • Der Vortrag von Alex Feuerherdt "Antisemitismus heute, oder: Die unheimliche Popularität der 'Israelkritik' " vom 03.02.2016 ist hier als FILM und hier als PODCAST verfügbar.
  • Der Vortrag von Dr. Achim Doerfer "Der Antisemitismusbegriff vor deutschen Gerichten - Grundsätzliches und aktuelle Fälle" vom 24.02.2016 ist hier als FILM und hier als PODCAST verfügbar.
  • Am 02.03.2016 haben wir den Film "Triumph des guten Willens" von Mikko Linnemann gezeigt. Der Film ist hier als Video On Demand abrufbar. Wenn euch der Film gefallen hat oder ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, was seine Arbeit angeht, informiert euch auf seiner Homepage oder lasst 1 Like auf seiner Facebook-Seite.
  • Am 20.04.2016 war Lothar Galow-Bergemann von Emanzipation und Frieden bei uns und hat den Vortrag "Heuschrecken, Gier und Weltverschwörung - Regressive Kapitalismusikritik und das antisemitische Ressentiment" gehalten. Der Videomitschnitt hat aus technischen Gründen nicht geklappt. Eine alte Version des Vortrags findet ihr hier.
  • Der Vortrag von PD Dr. Heiko Beyer "Theorien des Antisemitismus - Eine Systematisierung" vom 04.05.2016 ist hier als FILM und bald auch als PODCAST verfügbar.
  • Der Vortrag von Dr. Stephan Grigat "Der Vormarsch der Ajatollahs - Antisemitismus im Nahen Osten und die Expansion des iranischen Regimes" vom 27.05.2016 ist bald als FILM und auch als PODCAST verfügbar.
  • Der Vortrag von Saba Farzan "Ein Deal gegen die iranische Atombombe?" vom 01.06.2016 ist als FILM und auch bald als PODCAST verfügbar.
  • Der Vortrag von Merle Stöver "Antisemitismus in feministischen Kontexten" ist hier als FILM und auch bald als PODCAST verfügbar.

Veröffentlichungen:

     

  • Stellungnahme zum Vortrag von Egon Flaig in Freiburg am 19.01.2016: Zum Besuch des Althistorikers Egon Flaig im Rahmen der Vorlesungsreihe "Themenfelder der Anthropologie" haben wir uns in einer Pressemitteilung und in einer ausführlichen Stellungnahme geäußert.
  • Stellungahme zur Online-Petition "#ausnahmslos" vom 27.01.2016: Auf Anfrage im StuRa haben wir uns mit dem Antisemitismus der Erstunterzeichner*innen auseinandergesetzt und noch ein bisschen mehr gefunden. Den Text findet ihr hier.
  • Im Frühjahr 2016 haben wir uns mit der Kaffiyah bzw. dem Palituch auseinandergesetzt. Dazu haben wir einen Flyer ("Du hast da was am Hals!") erstellt. Den Flyer findet ihr hier. Außerdem gibt es einen Langtext zu dem Thema hier.
  • Am 03. April 2016 haben wir in einer Stellungnahme auf einen Vortrag von Salman Abu Sitta beim Café Palestine in Freiburg am darauf folgenden Tag reagiert. Die Stellungnahme findet ihr hier.
  • Stellungnahme zum antisemitischen Cartoon-Wettbewerb an der Partneruniversität in Isfahan vom 27.04.2016: Zum antisemitischen, holocaustrelativierenden Cartoon-Wettbewerb der Islamischen Studentenvereinigung an der Freiburger Partner-Uni in Isfahan haben wir uns in einer Pressemitteilung geäußert.
  • Stellungnahme nach dem Gespräch mit dem Rektorat zum antisemitischen Cartoon-Wettbewerb an der Partneruniversität in Isfahan vom 01.06.2016: Zum antisemitischen, holocaustrelativierenden Cartoon-Wettbewerb der Islamischen Studentenvereinigung an der Freiburger Partner-Uni in Isfahan haben wir am 01.06.2016 ein Gespräch mit dem Rektor geführt und uns in einer Pressemitteilung dazu geäußert.
  • Stellungnahme zur "Freiburg Revolutionary Study Group" vom 04.07.2016: Die "Freiburg Revolutionary Study Group" hat einen Raum im AStA. Das Referat gegen Faschismus und das Referat gegen Antisemitismus sieht das kritisch und fordert mit einer Stellungnahme den StuRa zum Entzug des Raumes auf. Die Stellungnahme findet ihr hier auf DE und hier auf EN.
  • Beitrag zu Vorgängen in der Mainzer VS vom 31.08.2016: In der Mainzer Verfassten Studierendenschaft kam es vor einigen Wochen aus einer antisemitismuskritischen Perspektive zu fragwürdigen Ereignissen. Unseren Beitrag dazu findet ihr hier.
  • StuRa Beschluss gegen antisemitische Boykottkampagnen(BDS e.a.) vom 07.02.2017 findet ihr hier.
  • Zum Auftritt Annette Groths an der Uni Freiburg vom 21.10.2017 findet ihr hier.

 

 Mail-Verteiler:

 

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Kontakt:

 
Referent: Julian van Endert
Stellv. Referenten: Yannick Allgeier, Leonhard Paul
 
Referat gegen Antisemitismus
c/o Verfasste Studierendenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Belfortstraße 24
79098 Freiburg
 
Mail: gegen-antisemitismus@stura.uni-freiburg.de

 

 

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