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Fossil Free Freiburg

Fossil Free ist eine Initiative, welche erreichen möchte, dass Institutionen jeglicher Art aus Investitionen in fossile und nukleare Energien aussteigen. Momentan laufen mehrere Kampagnen in Freiburg. Wir beschäftigen uns mit der Uni, mit der Erzdiozöse und der Stadt Freiburg selbst.

Hilf mit! Und setzte dich dafür ein, dass ganz Freiburg frei von Investitionen in die fossile und nukleare Brennstoffindustrie wird! Jede helfende Hand wird gebraucht. Einsteigertreffen sid jeden ersten Mittwoch im Monat, aber du kannst auch sonst jederzeit dazustoßen oder dich per mail an uns wenden (info@fossilfree-freiburg.de)

Bleib immer auf dem neusten Stand! Auf Facebook findet ihr immer die neusten Informationen zu unseren Fortschritten und Aktionen.

Treffen: während des Semesters Mittwochs um 18:00 Uhr im FöCa im Herderbau, Tennenbacher Str. 4

Unterstütze uns 

Unterschreibe unsere Online-Petition, die die Bürgermeister der Stadt Freiburg dazu aufruft, öffentliche Geldanlagen offenzulegen und Investments in fossile Brennstoffe zu stoppen.

 

Aktuell

 

Klimacamp im Rheinland 2016

Klimacamp 2016 im Rheinland mit Summer School und Aktionslabor

Vom 19. bis 29. August: Klimacamp 2016

Degrowth Summer School: Vom 19. bis 23. August wird Degrowth konkret: Unter dem Motto "Skills for System Change" werden im Rheinland aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen untersucht, gemeinsam Utopien entwickelt und ganz praktische Fähigkeiten erlernt, die helfen, eine sozial-ökologische Transformation mitzugestallten. Alle Infos und Anmeldung gibt's hier: Sommerschule 2016

Aktionslabor: 24. bis 29. August
„Das Aktionslabor ist dafür da, bewährte Aktionsformen weiter zu denken sowie an neue Situationen und Umgebungen anzupassen. Wir wollen mit vielfältigen Aktionen die Kohleinfrastruktur im Rheinischen Braunkohlerevier stören."Aktionslabor 2016

Infosveranstaltung von EkiB zum Klimacamp am 27.7.16 um 21 Uhr in der Susi Bibliothek !!

EkiB Freiburg: www.ekib-freiburg.de

 

Dokumentarfilmprojekt über die Klimabewegung

beyond the red lines - system change not climate change

Das Medienkollektiv cine rebelde arbeitet an der Produktion eines mehrsprachigen Dokumentarfilms über die europäische Klimabewegung. Helft mit den Film fertig zu produzieren! Unterstütze die Crowdfunding Kampagne mit einer Spende!

Trailer und Spenden hier: beyond the red lines

 

Break Free from Fossil Fuels

Im Mai fand eine globale Aktioswelle des zivilen Ungehorsams gegen Kohle, Öl und Gas statt. Die Aktion "Ende Gelände" in der Lausitz war Teil davon. 3500 Menschen legten einen der umweltschädlichsten Kohlebauten und das dazugehörige Kohlekraftwerk "Schwarze Pumpe" lahm. Es war die größte Aktion gegen den Abbau und die Verstromung von fossilen Energien, die es bisher gab.

Die Massenblockaden wurden 48 Stunden aufrechterhalten und dann aus eigenen Stücken gemeinsam beendet. Einzelne Blockaden wurden jedoch weitergeführt.

Die Aktivist*innen wollten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass Braunkohle - eine der klimaschädlichsten Arten Enerie zu gewinnen - in Deutschland nach wie vor einen erheblichen Anteil an der Stromproduktion ausmacht. Es handelt sich dabei nicht um flexible, bedarfsorientierte Kraftwerke, sondern um Kraftwerke, welche zur Deckung der Grundlast verwendet werden. Und das obwohl der Bedarf teilweise garnicht existiert, so wie an diesem Pfigstwochenende, an dem der elektrische Strom an der Strombörse zeitweise negativ gehandelt wurde. D.h. Kraftwerksbetreiber mussten ihren Abnehmern Geld dafür bezahlen, dass sie ihneren Strom loswerden (Quelle).

In den vergangenen Tage haben Menschen auf der ganzen Welt gezeigt, dass sie diesen Irrsinn nicht lägner hinnehmen und bereit sind für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen. Wir können den Klimawandel nur noch in einem erträglichen Maß halten, wenn 80% der bisher bekannten Fossilen Energien im Boden bleiben, daher fordern auch wir:

 

Eindrucksvolle Videos der Aktion(en) findest du auf http://graswurzel.tv/
und auf breakfree2016.org

Außerdem haben die taz und weitere Zeitungen die Aktion begleitet:

taz.de/!t5221778/

Leider gibt es jedoch Menschen, die den Ernst der Lage übersehen oder nicht wahrhaben wollen. So kam es während einer Anti-Kohle Demo zu einer Gegendemonstration von Kohlebefürwortern. Außerdem wurden Klimaaktivist*innen während Aktionen von Neonazis beschimpft und angegriffen. Am Sonntag musste sogar die Polizei - die zuvor mit der Räumung des Camps drohte - ausrücken um das Klimacamp vor Rechtsradikalen zu beschützen.

Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig nach wie vor die Aufklärung über die Ursachen und Folgen des Klimawandels ist und dass der Protest gegen Fossile Energie noch sichtbarer werden muss. Daher:

Break free from Fuels and divest now!

Aktionen

Zettelaktion #DIVEST

Ende April versprach uns der Rektor, die Fonds der Universität Freiburg auf Investitionen in fossile Brennstoffe zu prüfen. Mit dieser Aktion wollen wir noch einmal auf diesen Erfolg aufmerksam machen und hoffen, dass die Uni den endgültigen Schritt zum Divestment wagt.
Am KG IV sammelten wir am 6. Juli Botschaften von Menschen, die sich wünschen, dass die Uni Freiburg bald die erste fossil free Uni Deutschlands wird. Und das kam dabei in rund zwei Stunden raus:

Die ersten Zettel werden angeklebt! Verwendet wurde übrigens unser selbstgemachter Leim aus Mehl und Wasser :) 

Die Zettel wurden allesamt einseitig bedruckt aus dem Altpapier gerettet.

 

Petitionsübergabe an Rektor Schiewer
 

(Petitiosübergabe im Rektorat, 21. April 2016, Foto: Alina)


Uni Freiburg will Abzug klimaschädlicher Geldanlagen
 

Die Initiative Fossil Free Freiburg übergibt 1170 Unterschriften an Rektor
Freiburg, 21.04.2016: – Der Rektor der Universität Freiburg Prof. Dr. Dr. h.c. Schiewer soll Schritte in Richtung eines klimafreundlichen Anlagekonzeptes entwickeln. Dies beschloss, laut Angaben des Rektors, die gestrige Rektoratssitzung und reagiert somit positiv auf die Forderungen von Studierenden der Uni nach einem Abzug von Investitionen in den Kohle-, Öl-, Gas- und Nuklearsektor.
Am selben Tag übergab die Initiative Fossil Free Freiburg unter Beisein der Badischen Zeitung und der Zeitung Der Sonntag eine Petition mit 1170 Unterschriften an den Rektor Schiewer, welche die Forderungen unterstreichen.
Janine Heitzmann von FF Freiburg sagte zu der Entscheidung: „Nun muss ein verbindlicher Zeitplan für ein Divestment entwickelt und veröffentlicht werden. Wir freuen uns über die positiven Signale der Unileitung, müssen aber sicher gehen, dass diesen Worten Taten und ein verbindlicher Senatsbeschluss folgen.
Herr Schiewer äußerte sich insgesamt positiv über die Divestment-Bewegung. Im Anschluss an die Petitionsübergabe teilte er mit, er habe nun den Auftrag zu untersuchen, wo fossile Investments der Uni liegen und wie ein schrittweises Divestment-Szenario aussehen kann. Er würde sich nun persönlich für die Umsetzung einsetzen und denkt, dass die Universität Klimaschutz vor Profitgedanken stellen sollte. Außerdem wünsche er sich, dass der Schritt Richtung klimafreundlichen Geldanlagen auch von der Stadt gegangen wird.
„Unsere Uni könnte die erste Universität Deutschlands werden, die sich der Divestment-Bewegung anschließt. Wir werden den weiteren Prozess genau verfolgen und auch unsere Kampagne in der Stadt fortführen. Denn eine sich nach außen als besonders umweltbewusst darstellende Stadt und Region sollte auch bei ihren finanziellen Anlagen nicht von Klimakillern wie der Kohleindustrie profitieren”, so Janine Heitzmann.
Die Kampagne in Freiburg ist Teil einer internationalen Bewegung. Weltweit verpflichteten sich bereits über 500 Institutionen mit einem Gesamtvermögen von $3,4 Billionen, klimaschädliche Investitionen zu beenden. Namhafte Universitäten, wie die Glasgow und Oxford University in England, die Chalmers University in Schweden, die University of Sidney in Australien oder die Washington University in den USA, haben sich bereits zu einem Divestment entschlossen. Die Bewegung fordert auch Städte, Banken, Kirchen und Stiftungen zum Handeln auf, um der fossilen Industrie die soziale Akzeptanz für ihr Geschäftsmodell, das mit einem sicheren Weltklima unvereinbar ist, zu entziehen.

 

Pressestimmen dazu:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/rektor-schiewer-will-geldanlagen-der-uni-ueberpruefen

http://img.der-sonntag.de/dso-epaper/pdf/DS_frs_24.04.2016.pdf

https://rdl.de/beitrag/uni-freiburg-will-abzug-klimasch-dlicher-geldanlagen#

 

Aktuelle und vergangene Aktionen zum Thema Klimawandel und Divestment findest du hier.

Oder auf unserer facebook -Seite.

Termine

Wir treffen uns während des Semesters jeden Mittwoch um 18 Uhr im FöCa (im Herderbau, Tennenbacherstr. 4, 1. OG, links). Komm vorbei und mach mit!

 

Hintergrund

Der Klimawandel beschleunigt sich. Das Ziel, auf das sich alle Staats- und Regierungschefs einigen konnten, ist eine maximale 2°C- Erwärmung bis zum Jahr 2100 (gegenüber der vorindustriellen Zeit). Selbst wenn dieses Ziel erreicht würde, hätte das immer noch weitreichende Folgen für alle Lebewesen auf diesem Planeten. Um das Ziel zu erreichen, müssten nach neuesten Erkenntnissen (McClade & Ekins  2015)  82% der bekannten Reserven an Öl, Kohle, Gas etc. unter der Erde bleiben.
Dennoch führen die Rohstoffkonzerne täglich die Suche nach weiteren Quellen fort und streichen Gewinne in Milliardenhöhe ein, während sie sukzessive unseren (einzigen!) Planeten zerstören. Und zahlreiche Investoren profitieren mit.

  "Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es auch falsch von dieser Zerstörung zu profitieren."

Daher fordern wir weiterlesen...

 

Kontakt

Bei Fragen etc. kannst du dich an uns wenden. Komm vorbei oder schreibe an:

info[at]fossilfree-freiburg.de

 

Links

www.facebook.com/pages/Fossil-Free-Freiburg/1112103988805441

gofossilfree.org/de/

 

 

 

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