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Das Bündnis VS - bvs a

Das Bündnis VS (BVS a) stellt sich vor.


Warum BVS wählen?

1. BVS ist keine Partei

2. Das Selbstverständnis der BVS-Senator*innen

Kandidat*innen 2015 für BVS a

Was ist letztes Jahr im Senat passiert?

 

 

BVS Logo

 

 

1. BVS ist keine Partei!

Die BVS-Listen ermöglichen über den Studierendenrat "Partizipation für alle und das gesamte Jahr!". Statt Parteiinteressen werden studentische Interessen vertreten, die über die Fachschaften, Initiativen, Vollversammlungen und Urabstimmungen entwickelt werden.

Früher traten die buf-Listen mit dem Slogan "buf ist keine Partei" an. Warum heißt es nun "BVS ist keine Partei"? Oder kürzer:

 

Wo sind die buf-Listen?

Noch bis vor zwei Jahren traten bei den Uniwahlen buf-Listen (Bündnis für u-asta und u-Fachschaften) a und b an, um die direkte Mitbestimmung der Studierenden im Senat zu sichern und das unabhängige, fachschaftenbasierte System des u-asta zu sichern. Da durch die Abschaffung der Verfassten Studierendenschaft 1977 der Studierendenvertretung das politische Mandat, sowie die Satzungs- und Finanzhoheit entzogen wurde, war nur durch den u-asta eine politische Positionierung und Vertretung der Studierendenschaft möglich. Durch die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft haben wir das politische Mandat nun zurück und brauchen den Umweg über den u-asta nicht mehr. In den Urabstimmungen im Sommersemester 2013 hat sich die Studierendenschaft eindeutig für ein zukünftiges Modell der Studierendenvertretung entschieden. Das Neue Mischmodell besteht aus einer fachschaftenbasierten Studierendenvertretung in der zusätzlich die Positionen von direktgewählten Initiativen Gehör finden. Deshalb gibt es keine buf-Listen mehr. Als Nachfolgelisten treten nun die BVS-Listen (Bündnis Verfasste Studierendenschaft) an, die die Rückbindung der studentischen Senator*innen mit der Verfassten Studierendenschaft gewährleisten werden. Nur so können weiterhin die Fachschaften und zusätzlich auch die Initiativen direkt auf den Senat Einfluss nehmen. Nur so können die Interessen der Studierendenschaft tatsächlich in den Gremien der Uni abgebildet werden.


 

Warum BVS?

Der Senat ist ein sehr bedeutendes Gremium, in dem Prüfungsordnungen, Berufungen und grundsätzliche Entscheidungen wie die Grundordnung der Uni oder der Ausstieg aus dem CHE-Ranking abgestimmt werden. Im Senat gibt es 38 Plätze, davon gehen lediglich vier an studentische Senator*innen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Studierenden mit EINER starken Stimme sprechen und zugleich die Meinungen aller Studierenden berücksichtigen. Gerade in diesem bedeutenden Gremium ist es wichtig, dass nicht von Parteien gesteuerte Partikularinteressen, sondern die Meinung möglichst aller Studierenden vertreten wird. Deshalb versprechen die Kandidat*innen dieser beiden Listen sich an das imperative Mandat des Studierendenrats zu halten. Die Studierendenschaft beschließt Positionen, die ihre Studierendenvertreterinnen und -vertreter nach außen repräsentieren. Da in diesem sowohl 33 Fachschaften, als auch 10 Initiativen beteiligt werden, ist die breite Diskussion und Meinungsfindung gesichert. Nur in der Verfassten Studierendenschaft wird transparent und unter Mitbestimmung aller Studierenden entschieden. Direkte Demokratie ist wichtig, in den Fachschaften, dem Studierendenrat UND im Senat: Deshalb am 24. und 25. Juni alle vier Stimmen für die BVS-Listen.


 

2. Das Selbstverständnis der BVS-Senator*innen

Es heißt immer die BVS-Senator*innen binden sich mit der Studierendenschaft zurück. Wie funktioniert das und was ist das imperative Mandat?

Die Kandidat*innen der BVS-Listen treten an, um alle Studierenden im Senat zu vertreten. Damit die Studierenden gehört werden ist es dabei äußerst wichtig, mit einer Stimme zu sprechen. Deswegen haben sich die BVS-Kandidat*innen ein sogenanntes "imperatives Mandat" auferlegt. Sie stehen also dafür, die Positionen der Verfassten Studierendenschaft (VS) im Senat zu vertreten, welche in den Organen der VS, insbesondere im Studierendenrat (StuRa), beschlossen werden.
Im StuRa sind sowohl die offenen Fachschaften als auch direkt gewählte Hochschulgruppen und Initiativen vertreten - eine breite inhaltliche Auseinandersetzung ist also gewährleistet.

Das imperative Mandat gewährleistet die Rückbindung der Senator*innen an die Studierendenschaft - BVS steht für eine starke Beteiligung aller Studierenden auch bei der Repräsentation im Senat!

Wähle direkte Demokratie Demokratie auf allen Ebenen und in allen Gremien! Wähle BVS

 Kandidat*innen 2015 für BVS a                                                                 

 


 

 

 

BVS a

Hier findest du die Kandidat*innen zur Liste von BVS b.

1. Jona Winkel

Jona studiert Politik und Anglistik auf Lehramt. Er ist aktiv in den Fachbereichen Politik und Anglistik und ist momentan Studierendenrats-Präsidium. Außerdem sitzt er im Fakultätsrat, in der Studienkommission und in der Bachelor-Master-Lehramtskommission.

Jona über BVS:

BVS steht für basisdemokratische Mitbestimmung und der Verwirklichung der Interessen aller Studierenden. Die Vertreter*innen binden sich dazu an die Entscheidungen des StuRa. Besonders im Senat, dem höchsten Gremium an der Universität, ist es wichtig, mit einer starken Stimme für die Belange der Studierendenschaft einzutreten.Wenn du auch nach der Wahl die Möglichkeit haben möchtest, dass
deine Meinung in der Hochschulpolitik gehört wird, engagiere dich in deinen Fachschaften und unterstütze BVS!

 

2. Isabelle Walz

Isabelle studiert Sport und ist im Fachbereich Sport aktiv und sitzt für diesen auch im Studierendenrat.

Isabelle über BVS:

Die Kandidat*innen der BVS-Liste garantieren eine Rückkopplung an die Studierenden durch dieBeschlüsse des Stura, somit halten wir uns an Eure Beschlüsse. Deshalb setzt das Bündnis Verfasste Studierendenschaft im Senat die Beschlüsse der Verfassten Studierendenschaft 1:1 um. Das bedeutet Transparenz und Weitergabe von Informationen an Euch. Für eine direkte Demokratie! Für BVS!

 

3. Fabian Becherer

Fabian studiert Physik und ist im Fachbereich Physik aktiv und sitzt für diesen auch im Studierendenrat.

Fabian über BVS:

Die Interessen der Studierenden müssen in den Senat eingebunden werden. Nur Fachschaften stellen eine überparteiliche und  transparente Vertretung dar. Hier können zu jeder Zeit Student*innen an den öffentlichen Sitzungen teilnehmen, Protokolle lesen und so aktiv auf die Hochschulpolitik Einfluss nehmen, ohne sich einem Parteiprogramm unterzuordnen. Deshalb kandidiere ich für den Senat. Durch meine Arbeit für die FS Physik, wie z.B. in Gremien wie dem Studierendenrat, dem Fakultätsrat, der Studienkommission und vielen mehr, konnte ich für diesen viel Erfahrung sammeln.

 

4. Nil-Jana Akpinar

Nil-Jana studiert Mathematik und VWL. Sie ist im Fachbereich Mathe aktiv und ist aktuelle BVS-Senatorin.

Nil-Jana über BVS:

Wir gestalten die Uni! Dass zeigt uns die Fachschaftsarbeit immer wieder. Dabei sollte jede Stimme gehört  werden, was eine basisdemokratische Rückbindung der studentischen Senator*innen an alle Studis
unbedingt nötig macht. Über Initiativen, Referate, Fachschaften und nicht zuletzt direkt durch den Studierendenrat wird so auch deine Meinung bis in das höchste Gremium der Universität getragen, und ich möchte dabei helfen! Mitbestimmung, Transparenz und Stärkung der Fachschaften - Deine Stimme für die BVS-Listen ist deine Stimme im Senat!

 

5. Christian Kröper

Christian studiert Anglistik und Informatik, ist im Fachbereich Anglistik aktiv und sitzt sitzt für diesen auch im Studierendenrat. Außerdem sitzt er in der Studienkommission und ist aktueller BVS-Senator.

Christian über BVS:

Ich halte es für überaus wichtig, dass die Studierendenschaft, als größte Statusgruppe an der Universität, in allen Gremien vertreten ist und aktiv in Entscheidungsprozesse eingebunden wird. Der Senat, das höchste Gremium unserer Universität, bildet da keine Ausnahme. Des Weiteren ist es unverzichtbar die Entscheidungen und Vorgänge in Gremien transparent zu machen und somit eine Rückbindung an die gesamte Studierendenschaft zu schaffen. Eine Stimme für BVS ist eine Stimme für Transparenz und studentische Mitgestaltung.

6. Anne Schäfer

Anne studiert Germanistik und Skandinavistik und ist im Fachbereich Germanistik aktiv. Sie sitzt außerdem im Fakultätsrat und war 2013/14 BVS-Senatorin.

Anne über BVS:

Dass die VS jetzt endlich auch an unserer Uni angekommen ist, bedeutet zum einen mehr Freiheit für uns, zum anderen aber auch viel Arbeit. Ich halte es für besonders wichtig, dass die VS im Sinne so vieler Studierenden wie möglich vertreten wird, und nur die Rückbindung an den StuRa, in dem sowohl Initiativen als auch Studierende sitzen, ermöglicht dies. Deswegen wähle und kandidiere ich für BVS – damit sich jede*r
auch nach der Wahl noch einbringen kann.

7. Frederik Westbrock

Frederik studiert Medizin.

Frederik über BVS:

Das Gefühl, dass an dieser Uni einiges anders laufen müsste, aber sich nur schwer etwas ändern lässt? Deshalb sollten wir als Studierende gemeinsam unsere Positionen formulieren und diese entschlossen in den Senat tragen. Für erstes gibt es den Studierendenrat mit allen Fachbereichen und Initiativen. Und für zweites die BVS-Listen, deren Kandidaten dessen Entscheidungen im Senat vertreten. Klingt gut, oder? Ist es auch. :)

8. Moya Zöller

Moya studiert Waldwirtschaft und Umwelt und ist im Fachbereich FHU aktiv und sitzt für diesen auch im Studierendenrat.

Moya über BVS:

Seit dem ersten Semester bin ich in der Fachschaft Forst-Hydro-Umwelt und nun seit einem Jahr im StuRa aktiv. Es ist un gemein wichtig seine Interessen in der Uni zu vertreten und einzubringen. Deshalb unterstütze ich die BVS.

Für dich. Für mehr Mitsprache. Für mehr Demokratie.

 

9. Paul König

Paul studiert Jura und ist im akj (Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen) aktiv.

Paul über BVS:

Seine Stimme bei den Senatswahlen dem BVS zu schenken, bedeutet, auch nach der Wahl noch über Alles entscheiden zu können. Denn jeder Studierende kann sich an den StuRa-Sitzungen beteiligen und somit den BVS-Senatoren vorschreiben, was sie zu tun haben! Zwei Semester mexikanischer Hochschulpolitik haben
mir gezeigt, dass es eine Hochschulpolitik ohne Bevormundung und im Interesse der Studierendenschaft nur geben kann, wenn man die Zügel nicht aus der Hand gibt.
Deshalb: Deine Stimme für die BVS-Liste.

 

10. Laura Haberstroh

Laura studiert VWL und ist im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften aktiv.

Laura über BVS:

„Es wird Zeit, dass sich einiges ändert hier, denn sie haben leider wenig bewegt. Lass uns kämpfen, dass hier einiges besser wird, ansonsten ist es für uns alle zu spät. Jetzt sind wir da und machen das Ding für euch, denn die Zukunft liegt in unserer Hand. Hebt die Hände hoch, wir stehen hinter euch. Einer für alle und all for ONE.

BVS wählen.

 

11. Fabian Wenzelmann

Fabian studiert an der Technischen Fakultät und ist momentan Regenbogen Referent. Er ist aktives Mitglied des Fachbereichs TF und sitzt für diese auch im Fakultätsrat der Technischen Fakultät.

 Fabian über BVS:

Basisdemokratische Strukturen haben sich in der Studierendenvertretung bewährt. Gerade im Senat, in dem wichtige (hochschul)politische Entscheidungen getroffen werden, ist es wichtig, die Meinungen der Studierenden bestmöglich zu vertreten. Das ist nur möglich wenn eine starke Rückkopplung an die Organe der VS stattfindet, vor allem an den StuRa und die wichtigen Entscheidungen dort getroffen werden können. Deshalb alle 4 Stimmen für BVS.

 

12. Vivien Jesenovky

Vivien studiert Biologie und ist im Fachbereich Biologie aktiv.

Vivien über BVS:

Spürst du die Kraft in dir, die dich weiter treibt? Durch diese fremde Studienwelt. Doch du hast jemanden der zu dir hält - es ist das BVS!

Deine Stimme zählt! Für eine direkte studentische Vertretung im Senat.

 

 Was ist letztes Jahr im Senat passiert?

Doping, Vorstrafen, Lehramt und andere schöne Dinge- Der Senat im Schnelldurchlauf!

Nein, Nein, NEIN! So lautete, im Nachhinein betrachtet, das Kredo unserer Senatsperiode. Wie man unserem Text vom letzen Jahr entnehmen kann, so sagten wir: "Wir haben keine Skrupel davor, auch mal mit 'Nein' zu stimmen, wenn wir 'Nein' meinen." Uns war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, wie häufig dieses "mal" vorkommen würde. Die Beschlüsse der Verfassten Studierendenschaft im Senat zu vetreten ist oftmals damit verbunden politische Ansichten in das Abstimmungsmöglichkeiten Ja, Nein und Enthaltung zu übersetzen. Das hört sich zunächst sehr einfach an, stellte uns Senator*innen aber häufig vor eine Herausforderung. Zum Einen ist es zum Vorteil eine klare Position der Studierendenschaft vertreten zu können, jedoch hat dies auch zur Folge, dass wir mit unseren Entscheidungen auch das Eine oder Andere Augenrollen hervorgerufen haben, zumindest auf Seiten des Rektorats und den Professor*innen. 

 
Ein sehr dominantes Thema im letzten Jahr, war die bevorstehende Lehramtsreform zum "polyvalenten [sic!] Zwei-Hauptfächer Bachelor". Wir haben auf Grundlage der im StuRa alles Mögliche getan, um den Übergang vom alten auf das neue Lehramt und dessen Einführung nach Vorstellungen der Studierendenschaft zu gestallten, was in der Praxis lautete "NEIN!" Konstruktive Kritik und Änderungswünsche an den zur Wahl stehenden Modellen, wurden gerade zu als Beleidigungen aufgenommen. Letztendlich haben vier Nein-Stimmen die Reform auch nicht aufgehalten.
Nach vier Jahren wurde auch die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten neu- bzw. wiederbesetzt. Wir haben im Zuge dieses Vorgangs erhebliche Kritik an der Einstellung und Arbeit der bisherigen und nun auch wieder aktuellen Gleichstellungsbeauftragten zu üben. Diese Kritik beinhaltet unter Anderem ihre Einstellung zu Diversity-Themen und ihrer Lethargie im Hauptbereich ihres Amtes; Die Frauenförderung. Auch die Auswahl ihrer Stellvertreterinnen haben wir aufgrund fragwürdiger Aussagen zur Frauenförderung kritisch hinterfragt.
Eigentlich wäre der erste Bericht zur Einhaltung der Zivilklausel in unsere Amtszeit gefallen, dieser ist schlichtweg nicht erfolgt. Im mündlichen Jahresbericht des Rektors wurde auf den schriftlichen Bericht verwiesen, in welchem sich allerdings nur der Platzhalter "die laut Grundordnung vorgesehene Berichtspflicht des Rektorates soll künftig im Rahmen des Jahresberichts des Rektors umgesetzt werden"(FUSSNOTE:http://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/universitaet-in-zahlen/jahresbericht_rektor_2014_langfassung/at_download/file) wiederfand. Die Studierendenvertretung hat in diesem Sinne angefangen eigene Nachforschungen anzustellen und Anfragen einzubringen. 
 
Das hört sich natürlich bislang alles sehr negativ an, wir konnten jedoch auch ein paar nicht gerade unwichtige Erfolge erzielen.
 
Im Zuge der Wiederauferstehung des FRIAS sollten keine Studierenden im Steuerungsgremium vertreten sein. Dagegen haben wir uns wehement gewehrt und konnten nach einer langen Diskussion nicht nur einen, sondern zwei Gewinne verbuchen, so dass nun ein studentisches Mitglied und ein Mitglied aus der Statusgruppe der Promovierenden ein fester Teil des Steuerungsgremiums sind. 
Der größte Schritt in diesem Jahr war allerdings die Einführung einer Rahmenpromotionsordnung an unserer Universität. In der Rohfassung, die wir am Anfang unserer Periode zu sehen bekamen, standen solche Sachen wie, dass bei einer Bewerbung eine "Erklärung, dass keine Vorstrafe im Bundeszentralregister vermerkt ist" begefügt werden muss und des Weiteren, dass bei der Anmeldung zur Promotion "ein Führungszeugnis neueren Datums nach dem Bundeszentralregistergesetz" beigefügt werden muss. Dies hätte bedeutet, dass Menschen mit Vorstrafen die Promotion hätte untersagt werden können. Man muss an dieser Stelle im Kopf behalten, dass es sich hierbei nicht nur um Straftaten handelt, die direkt im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Redlichkeit stehen, wie man es vermuten könne, es handelt sich allerdings um jegliche Art von Straftaten. Dies bezog sich auf einen Gesetzestext, der aus den 1930ern stammte und inzwische nicht mehr existiert. Nach erster Lesung der Rohfassung haben wir uns direkt daran gesetzt einen Änderungsantrag zu formulieren, der diese Pasagen streicht. Der Antrag wurde berücksichtigt, so dass sich die Stellen in der endgültigen Beschlussfassung nicht wiederfanden.
 
Wir schauen auf ein langes und diskussionsreiches Jahr zurück und wünschen unseren Nachfolger*innen Nerven wie Drahtseile, Durchhaltevermögen und natürlich auch ein kleines bisschen Spaß.
 
 Für den Inhalt der Wahlwerbetexte sind einzig und allein die sich zur Wahl stellenden Studierenden oder die Listen verantwortlich.

 

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